Lesung mit Ariel Magnus – Metropolenschreiber RUHR

am Donnerstag, 17. Juni 2021, 18.00 Uhr

Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge Gelsenkirchen, Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Eintritt: 5,00 Euro (Abendkasse)

Der argentinische Schriftsteller und Übersetzer Ariel Magnus ist seit dem 1. Oktober 2020 der „Metropolenschreiber RUHR“. Auf Einladung der Brost-Stiftung lebt er ein Jahr lang in Mülheim. Von dort sind es im Auto nur gut 40 Minuten bis nach Wuppertal, jener Stadt, in der seine Großmutter Ella Mayer gelebt hat. Sie überlebte Auschwitz und ging nach Brasilien. Ariel Magnus wird aus seinem Buch über sie und aus anderen Werken lesen und natürlich auch über seine Erfahrungen im Ruhrgebiet berichten.

Ariel Magnus, geboren 1975 in Buenos Aires, besuchte in Argentinien eine deutsche Schule. Er studierte Romanistik und Philosophie in Heidelberg und Berlin und schrieb für verschiedene Medien in Lateinamerika, die taz in Berlin und SPIEGEL ONLINE. Er lebt heute als Autor und literarischer Übersetzer in Buenos Aires.

Magnus hat bisher achtzehn Bücher veröffentlicht, u.a. 2012 das Porträt seiner Großmutter „Zwei lange Unterhosen der Marke Hering« und 2018 den Roman „Die Schachspieler von Buenos Aires“, in dem er die Geschichte seines Großvaters erzählt, der 1937 aus Hamburg fliehen musste. Im August 2021 erscheint bei Kiepenheuer&Witsch sein neuer Roman über Adolf Eichmanns letzte Jahre in Argentinien, „Das zweite Leben des Adolf Eichmann“, auf Deutsch.

Nach der Lesung besteht die Gelegenheit, mit Ariel Magnus ins Gespräch zu kommen.

 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen, der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und der VHS Gelsenkirchen

Die Veranstaltung wird von der Brost-Stiftung gefördert.

 

Die Zahl der zugelassenen Gäste ist coronabedingt leider begrenzt. Daher ist eine vorherige Anmeldung notwendig unter 0209 – 70 25 22 20 (nutzen Sie bitte auch den AB und hinterlassen Namen und Telefonnummer) oder per Email unter: christlich-juedische-ge@freenet.de. Es ist die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Coronatests erforderlich. Vollständig Geimpfte und Genesene mit Nachweis sind davon ausgenommen.