„Mehr als die zwei Jahre im Achterhuis“.

Anne Franks Leben in Zeitzeugenberichten

Lesung mit den „Bucheckern“

Am Mittwoch, 12. Juni 2019, 18.00 Uhr

Neue Synagoge Gelsenkirchen, Kurt-Neuwald-Saal,

Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main geboren. Sie würde am Tag dieser Lesung also 90 Jahre alt – sie könnte noch unsere Zeitgenossin sein,

aber ihr Leben endete ja schon 1945. Heute kennt man sie als Verfasserin des berühmten Tagebuches, das sie in etwas mehr als zwei Jahren (Juni 1942 bis August 1944)

im Versteck im Hinterhaus der Prinsengracht 263 in Amsterdam schrieb. Aber sie hatte natürlich ein Leben vor der Zeit im Versteck, das eines fröhlichen jungen Mädchens,

auf dessen Leben der Einmarsch der Deutschen in die Niederlande immer dunklere Schatten warf. Und auch ein Leben danach, das mit ihrer Ermordung im

KZ Bergen-Belsen Ende Februar oder Anfang März 1945, also nur wenige Wochen vor der Befreiung, endete. An beide erinnern die „Bucheckern“, indem sie Berichte von Menschen vortragen, die Anne Frank persönlich kannten.

 

„Die Bucheckern“ sind die Vorleserinnen des Consol Theaters.

Unter der Anleitung von André Wülfing trainieren sie regelmäßig ihre Lese-Kompetenz und arbeiten stetig neue Programme für Groß und Klein aus.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Gelsenkirchen und der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen