Wer könnte atmen ohne Hoffnung

 

Eine musikalische Lesung mit Texten von Rose Ausländer und
Mascha Kaléko

 

am Montag, 12. November 2018, 19.00 Uhr

 

Ort:
Kurt Neuwald-Saal, Neue Synagoge Gelsenkirchen, Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

 

Leitung:
Gabriele Droste (Rezitation), Rainer Maria Klaas (Klavier)

 

2018 jährt sich Mascha Kalékos Geburtstag (7. Juni 1907) zum 111. Mal, und 2018 gedenken wir auch des 30. Todestages von Rose Ausländer (3. Januar 1988) – Grund genug, an die beiden jüdischen Lyrikerinnen zu erinnern. Mascha Kaléko, die „Philosophin der kleinen Leute und witzige Moralistin“ überrascht mit ihrer präzisen, manchmal melancholischen, immer pointiert leichtfüßigen Sprache. Rose Ausländer, der das Schreiben leben, ja überleben, bedeutete, strebt in ihren (etwa 3000) Gedichten immer mehr nach Verknappung und einer faszinierend emotionalen Eindringlichkeit. So entstehen bei beiden Autorinnen Texte von großer Menschlichkeit und Wärme. Aus ihren umfangreichen Werken hat Gabriele Droste eigens für diesen Abend eine sehr persönliche Auswahl getroffen, die bei aller Unterschiedlichkeit des Stils auch erstaunliche Berührungs-punkte der beiden Lyrikerinnen aufweist. Sie präsentiert das Programm mit ihrem Partner, dem Pianisten Rainer Maria Klaas, einem der vielseitigsten Interpreten von Klaviermusik des 19. und 20. Jahrhunderts, an einem dem Programm angemessenem Ort, dem Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge Gelsenkirchen.

 

Karten an der Abendkasse
Eintritt: 8,00 Euro (erm. 3,00 Euro)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen, der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und des
Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen