Sterne in die Erde pflanzen

Eröffnung der Ausstellung

am 14.06.2017 um 19.00 Uhr

in der Neuen Synagoge Gelsenkirchen, Kurt-Neuwald-Saal

Georgstraße 2 , 45879 Gelsenkirchen

 

„Sterne in die Erde pflanzen“: So lautet die Gedichtzeile, die die Künstlerinnen Sara Liebe und Gabriele Renz in ihren Bann gezogen hatte, wollten sie doch als Grafikerin und Malerin ein Thema aus zwei verschiedenen Blickwinkeln künstlerisch bearbeiten. Auf Gedichte der beiden Lyrikerinnen Rose Ausländer und Mascha Kaléko fiel ihre Wahl. Sie wurden zum gemeinsamen leuchtenden Stern, der die beiden Künstlerinnen begleitete.

 

Sowohl Rose Ausländer als auch Mascha Kaléko ist gemeinsam, dass sie als Jüdinnen der Verfolgung des Nationalsozialismus ausgeliefert waren. Beide überlebten im Exil, in dem sie nie heimisch wurden. Beide waren nicht kleinzukriegen, da das lebendige Wort und eine unerschütterliche Liebe zum Menschsein sie trug. Sara Liebe und Gabriele Renz wiederum versuchten, sich anzubinden an ihre Worte, sich draufzusetzen auf ihre Schwingen, mitzulauschen in ihren Traum.

 

Michael Gees wird die Ausstellung musikalisch eröffnen.

 

Wir freuen uns auf Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde!

 

Die Ausstellung kann

vom 14.06.2017 bis zum 05.07.2017

im Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge

zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.