Am Volkstrauertag gedenken wir

der gefallenen jüdischen Soldaten im ersten Weltkrieg

 

Fast 100.000 jüdische Soldaten nahmen auf deutscher Seite am Ersten Weltkrieg teil. Sie hofften vergeblich, so endlich als gleichberechtigte Bürger anerkannt zu werden. 12.000 von Ihnen sind damals gefallen.

Über 30 der gefallenen jüdischen Soldaten kamen aus Gelsenkirchen.

 

Wir wollen ihr Andenken in Ehren halten.

 

Am 18.11.18 wird um 13 Uhr

auf dem alten jüdischen Friedhof

an der Wanner Straße/Ecke Oskarstraße in Gelsenkirchen eine Gedenkveranstaltung mit Lesung der Namen und einem Gebet stattfinden.

 

Begrüßung und Namenslesung: Judith Neuwald-Tasbach – Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

 

Gebet: Stas Krasnokutskiy

 

Gedenkrede: Dr. Peter Paziorek, stellvertretender Landesvorsitzender Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge NRW

 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Gelsenkirchen e.V. und der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen K.d.ö.R.

 

 

Wir laden Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich dazu ein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer könnte atmen ohne Hoffnung

 

Eine musikalische Lesung mit Texten von Rose Ausländer und
Mascha Kaléko

 

am Montag, 12. November 2018, 19.00 Uhr

 

Ort:
Kurt Neuwald-Saal, Neue Synagoge Gelsenkirchen, Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

 

Leitung:
Gabriele Droste (Rezitation), Rainer Maria Klaas (Klavier)

 

2018 jährt sich Mascha Kalékos Geburtstag (7. Juni 1907) zum 111. Mal, und 2018 gedenken wir auch des 30. Todestages von Rose Ausländer (3. Januar 1988) – Grund genug, an die beiden jüdischen Lyrikerinnen zu erinnern. Mascha Kaléko, die „Philosophin der kleinen Leute und witzige Moralistin“ überrascht mit ihrer präzisen, manchmal melancholischen, immer pointiert leichtfüßigen Sprache. Rose Ausländer, der das Schreiben leben, ja überleben, bedeutete, strebt in ihren (etwa 3000) Gedichten immer mehr nach Verknappung und einer faszinierend emotionalen Eindringlichkeit. So entstehen bei beiden Autorinnen Texte von großer Menschlichkeit und Wärme. Aus ihren umfangreichen Werken hat Gabriele Droste eigens für diesen Abend eine sehr persönliche Auswahl getroffen, die bei aller Unterschiedlichkeit des Stils auch erstaunliche Berührungs-punkte der beiden Lyrikerinnen aufweist. Sie präsentiert das Programm mit ihrem Partner, dem Pianisten Rainer Maria Klaas, einem der vielseitigsten Interpreten von Klaviermusik des 19. und 20. Jahrhunderts, an einem dem Programm angemessenem Ort, dem Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge Gelsenkirchen.

 

Karten an der Abendkasse
Eintritt: 8,00 Euro (erm. 3,00 Euro)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen, der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und des
Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen

Natalia Gonochova

„Pogromnacht“

 

am 11. November 2018 um 15 Uhr

 

im Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge , Georgstrasse 2, 45879 Gelsenkirchen

 

 

Die mehrfach, auch international, ausgezeichnete Sopranistin Natalia Gonochova aus St. Petersburg erinnert mit ihrem Programm mit russischen, jiddischen und hebräischen Liedern an die Ereignisse der Pogromnacht vom 9. November 1938, die sich in diesem Jahr zum 80. Mal jährt. Zu den Liedern werden Erläuterungen auf Deutsch gegeben.

 

Es war die Kristallnacht. Für das Dritte Reich war es ein bemerkenswerter Tag, an dem die Judenpogrome eingeläutet wurden. In allen Städten Deutschlands, Österreichs und Tschechiens wurden gleichzeitig in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 jüdische Beträume und Synagogen angezündet, sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört.  Die Juden wurden geschlagen und ermordet. Die Männer wurden verhaftet und in die Konzentrationslager deportiert. Das alles geschah in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts in einem der zivilisiertesten Länder Europas! Hitler versprach, ein ganzes Volk zu vernichten. Und die Weltöffentlichkeit hat zugeschaut, wie Hitler fast die Hälfte der europäischen Juden  – 6 Millionen – vernichtet, und die ganze Welt in den blutigsten Krieg in der Menschheitsgeschichte hineingezogen hat.

 

Der Eintritt kostet 8,- Euro, erm. 3,- Euro

 

Wir freuen uns auf Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde!

 

 

Eine Veranstaltung der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und der

Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen.

Ab Dienstag dem 30.10.18 beginnt wieder ein Hebräischkurs in der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen.

 

Leitung:

Tikva Gussmann

 

Termine:

ab Dienstag, den 30. Oktober 2018

18.00 Uhr – 19.30 Uhr

30.10.; 06.11.;13.11.;20.11.;27.11.;04.12.; 11.12.; 18.12.2018; 08.01.; 15.01.;22.01.;29.01.2019

 

Ort:

Neue Synagoge Gelsenkirchen,

Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

 

Kosten:

60 Euro (erm. 30 Euro)/12 Termine a 1,5 Std.

 

Anmeldung:

Mail: christlich-juedische-ge@freenet.de

Telefon: 0209/70252220 (auch auf Anrufbeantworter)

 

Tikva Gussmann ist Israelin und hat langjährige Erfahrungen in der Vermittlung der hebräischen Sprache. Hebräisch, die Sprache der Bibel und des jüdischen Kultus, wurde in „wiederbelebter“ Form als Iwrith auch die Sprache des Staates Israel. Verwandt mit anderen semitischen Sprachen wie Arabisch ist eines ihrer Kennzeichen, dass sie ohne Vokale geschrieben wird. Wollen Sie für einen Urlaub oder für eine längere Zeit nach Israel reisen? Sind Sie religiös oder historisch interessiert oder suchen Bezug zur Sprache und Kultur Israels? Dann ist dieser Kurs das Richtige für Sie. Im Kurs wird systematisch in die hebräische Sprache und Schrift eingeführt mit dem Ziel, einfache Gespräche führen zu können. Er richtet sich insbesondere an Teilnehmende mit nur geringen Vorkenntnissen.

 

 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische

Zusammenarbeit Gelsenkirchen und

der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen

Jeweils am ersten Donnerstag des Monat findet um 17.00 Uhr eine Führung im neuen Jüdischen Gemeindezentrum statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und wird von der Stadt- und Touristinfo unter 0209/1693968 gerne entgegen genommen.