Sterne in die Erde pflanzen

Eröffnung der Ausstellung

am 14.06.2017 um 19.00 Uhr

in der Neuen Synagoge Gelsenkirchen, Kurt-Neuwald-Saal

Georgstraße 2 , 45879 Gelsenkirchen

 

„Sterne in die Erde pflanzen“: So lautet die Gedichtzeile, die die Künstlerinnen Sara Liebe und Gabriele Renz in ihren Bann gezogen hatte, wollten sie doch als Grafikerin und Malerin ein Thema aus zwei verschiedenen Blickwinkeln künstlerisch bearbeiten. Auf Gedichte der beiden Lyrikerinnen Rose Ausländer und Mascha Kaléko fiel ihre Wahl. Sie wurden zum gemeinsamen leuchtenden Stern, der die beiden Künstlerinnen begleitete.

 

Sowohl Rose Ausländer als auch Mascha Kaléko ist gemeinsam, dass sie als Jüdinnen der Verfolgung des Nationalsozialismus ausgeliefert waren. Beide überlebten im Exil, in dem sie nie heimisch wurden. Beide waren nicht kleinzukriegen, da das lebendige Wort und eine unerschütterliche Liebe zum Menschsein sie trug. Sara Liebe und Gabriele Renz wiederum versuchten, sich anzubinden an ihre Worte, sich draufzusetzen auf ihre Schwingen, mitzulauschen in ihren Traum.

 

Michael Gees wird die Ausstellung musikalisch eröffnen.

 

Wir freuen uns auf Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde!

 

Die Ausstellung kann

vom 14.06.2017 bis zum 05.07.2017

im Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge

zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

Tagesfahrt nach Antwerpen, „Das Jerusalem des Nordens“

Sonntag, 25. Juni 2017, 8.00 Uhr – 20.00 Uhr

Treffpunkt:

Parkplatz am Musiktheater Gelsenkirchen

 

Kosten:

30,00 Euro für Fahrt und Führungen

 

Anmeldung:

bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische

Zusammenarbeit bis zum 21. Juni 2017

Mail: christlich-juedische-ge@freenet.de, Telefon: 0209-70252220, Fax: 0209-70252221

 

 

Belgiens zweitgrößte Stadt wird oft als Jerusalem des Nordens bezeichnet. Nirgendwo sonst in Europa leben auf engem Raum so viele orthodoxe Juden wie auf den wenigen Quadratkilometern des jüdischen Viertels zwischen Hauptbahnhof und Stadtpark, nir­gendwo ist jüdisches Leben so sichtbar wie hier. Viele Bewohner leben streng nach den Gesetzen ihrer Religion. Die Männer tragen schwarze Hüte und Mäntel, Locken an den Schläfen und Bärte im Gesicht. Die Frauen lange Röcke, einige sogar Perücken. Viele unterhal­ten sich auf Jiddisch. Es gibt 35 Synagogen, 10 jüdische Schulen, Restaurants und Imbisse bieten koschere Gerichte an. In die Häuserwände sind Mesusa-Kapseln mit handgeschriebenen Tora-Zitaten eingelassen. Andererseits ist die Bedrohung durch den Terror aber auch für die Antwerpener Juden ständig präsent. Viele verlassen deshalb die Stadt.

 

Wir werden das jüdische Viertel, eine der großen Synagogen, das Diamantenviertel und weitere Highlights des jüdischen Antwerpen bei einer Führung mit Aaron Malinsky erleben, der in dem Viertel geboren wurde, und heute Rabbiner und Dozent an der Antwerpener Universität ist. Außerdem besteht die Gelegenheit, in einem koscheren Restaurant zu essen (nicht im Preis enthalten).

 

Wir freuen uns auf Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde!

 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e.V.

Öffentliche Führung

Jeweils am ersten Donnerstag des Monat findet um 17.00 Uhr eine Führung im neuen Jüdischen Gemeindezentrum statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und wird von der Stadt- und Toutistinfo unter 0209/1693968 gerne entgegen genommen.